Im Bild von links: Helga Niedoba (Landesseniorenvertretung, LSV-NRW), Norbert Jandt (Seniorenbeirat Recklinghausen), Caprice Twumasi Ankrah, Leiterin des Fachbereichs Verbraucher 60+ der VERBRAUCHER INITIATIVE, Edeltraut Krause (Beirat für Senioren Herne und LSV NRW), Guido Steinke von der VERBRAUCHER INITIATIVE, Andreas Vollmert (Moderator)
Wohnen im Alter: Von der Demenz-WG bis zum Smart Home – Verbraucherforum 60+ in Herne
Wie lange kann ich in meiner Wohnung bleiben? Welche Hilfe gibt es, wenn Pflege nötig wird? Wie lässt sich das Ganze finanzieren und welche technischen Hilfsmittel machen den Alltag sicherer? Um diese Fragen ging es am 22. Oktober 2026 beim Verbraucherforum 60+ „Wohnen: Selbstbestimmt handeln im Alter“ im Volkshaus Röhlinghausen in Herne. Eingeladen hatte die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. gemeinsam mit der Landesseniorenvertretung NRW (LSV) und den Seniorenbeiräten Herne und Recklinghausen. Knapp über 65 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und ihre Fragen direkt an die Fachleute zu richten.
Nach der Begrüßung durch Moderator Andreas Vollmert und Grußworten von Bettina Szelag (Bürgermeisterin der Stadt Herne), Edeltraut Krause (Seniorenbeirat Herne, Beisitzerin LSV) und Norbert Jandt (Seniorenbeirat Recklinghausen) führte Caprice Twumasi Ankrah, Leiterin des Fachbereichs Verbraucher 60+ der VERBRAUCHER INITIATIVE, in das Thema ein. Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale NRW informierte über Finanzen im Alter und darüber, worauf man bei Seniorenkrediten und Immobilienverrentung achten sollte. Carola Matuszewski und Ulrike Lange von der Caritas Herne stellten eine ambulant betreute Seniorenwohngemeinschaft und somit eine Wohnform vor, die ältere Menschen, auch mit Demenz, ein möglichst selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft ermöglicht. Zum Abschluss zeigte Guido Steinke von der VERBRAUCHER INITIATIVE, wie sich die eigene Wohnung mit Technik an die Bedürfnisse im Alter anpassen lässt und was beim Thema Datenschutz beachtet werden muss.
Auch im Publikum war viel Fachwissen versammelt: Vertreterinnen und Vertreter der Diakonie sowie der Pflegeberatung der Stadt Herne beteiligten sich am Austausch. So konnten viele Fragen direkt vor Ort beantwortet werden, und die Teilnehmenden erfuhren, an wen sie sich in Herne wenden können. Für Recklinghausen erläuterte Norbert Jandt vom Seniorenbeirat Recklinghausen, die Möglichkeit sich zur Information an das Beratungs- und Infocenter (BIP) zu wenden.
„Wer gut informiert ist, kann selbst entscheiden, wie er im Alter wohnen möchte. In Herne hat uns besonders gefreut, dass Fachleute aus der Stadt mit im Saal saßen und gemeinsam mit unseren Fachreferenten in den Austausch gegangen sind“, sagt Caprice Twumasi Ankrah.
Wer nicht dabei sein konnte, findet die wichtigsten Informationen in der Broschüre „Wohnen: Selbstbestimmt handeln im Alter“. Sie steht kostenlos unter Verbraucher60plus zum Download bereit.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Wohnen im Alter: Von der Demenz-WG bis zum Smart Home – Verbraucherforum 60+ in Herne
Finanzen, Pflege zu Hause, Demenz-WG und technische Helfer: Beim Verbraucherforum 60+ in Herne informierten sich rund 65 Gäste rund ums selbstbestimmte Wohnen.
Text: Caprice Twumasi Ankrah
Verbraucherforum 60+
Foto: Ulrike Jandt